Kostenvoranschläge für Bauprojekte werden in der Schweiz nach dem Baukostenplan BKP strukturiert. Die Verwendung dieser etablierten Gliederung garantiert, dass alle Beteiligten am Bau (Auftraggeber, Planer, Bank, etc.) den Kostenvoranschlag korrekt interpretieren und bezüglich der Kosten „die gleiche Sprache“ sprechen.
Es gibt allerdings einige Nachteile. So können die BKP-Positionen verschiedener Projekte schlecht miteinander verglichen werden. Die Bildung guter Kennwerte für die Verwendung bei neuen Bauprojekten ist in der BKP-Struktur nicht möglich.
Aus diesem Grund arbeiten professionelle Kostenplaner für die Ermittlung der Baukosten mit Element- resp. Bauteil-orientierten Kostengliederungen (EKG oder eBKP-H), für die Kennwerte gebildet und somit verschiedene Bauprojekte bezüglich Kosten miteinander verglichen werden können.
Nachteil dieser Methode ist, dass ein KV nach eBKP-H die Baukosten der einzelnen Arbeitsgattungen nicht widerspiegelt und somit für die Kostenkontrolle und die Kommunikation mit anderen Beteiligten am Bau nicht verwendet werden kann.
"Was zunächst kompliziert tönt, ist mit BBase sehr einfach: Erfassen Sie Ihre Baukosten gewohnt nach BKP und erhalten Sie die eBKP-H-Kennwerte auf Knopfdruck."